100 Jahre Völkermord an den Armeniern
Wenige Tage vor dem Überfall auf Polen 1939 soll Adolf Hitler gesagt haben: „Wer spricht noch heute von der Vernichtung der Armenier?” Zeigte sich in dieser Aussage zum Schweigen über die Geschehnisse im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs Hitlers Bestärkung seiner Pläne zur Vernichtung der Juden? Wegen seines Ausmaßes gilt der Holocaust an den Juden während des Dritten Reichs als das größte und massivste Verbrechen gegen die Menschheit überhaupt. Weitgehend unbekannt ist hingegen das Geschehen um die Armenier, Aramäer, Assyrer, Pontosgriechen und Eziden in den Jahren 1915/16 während des Ersten Weltkriegs. Aufgrund der nicht ausreichenden deutschsprachigen und wissenschaftlichen Literatur in Bezug auf das Geschehen um die Aramäer, Assyrer, Pontosgriechen und Eziden, beschränke ich mich in meinem Artikel auf die der Armenier.
Ende der 1890er Jahre schloss sich in Konstantinopel (heute Istanbul) eine Gruppe aus Studenten, jungen Beamten und Offizieren zusammen, die im Ausland unter dem Namen „Jungtürken“ bekannt wurden. Sie wollten aus der multiethnischen-osmanischen Gesellschaft ein homogenes-türkisches Vaterland schmieden. Im Januar 1913 putschten die Jungtürken Sultan Abdul Hamid II. vom Thron und übernahmen - in Form einer Einparteiendiktatur - die Herrschaft. Am 30.10.1914 trat das Osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte in den Weltkrieg, um ihre außenpolitische Ziele und dabei ganz besonders die Bildung eines großtürkisches Reiches zu verwirklichen.
1915 erlitt das osmanische Heer an verschiedenen Fronten vernichtende Niederlagen. Die Niederlage an der Kaukasusfront wurde von den jungtürkischen Führern nach der Dolchstoßlegende den Armeniern zugeschoben, weil sich ein Teil der Armenier mit dem russischen Feind verbündet habe. Dieser Vorwurf wurde zur Grundlage für den Kampf gegen das armenische Volk, welcher historisch in drei Phasen dargestellt werden kann, der hunderttausende bis 1,5 Millionen Menschenleben gekostet hat. In der ersten Phase wurden sämtliche im osmanischen Heer dienenden Armenier von der Front abgezogen, entwaffnet und zur Zwangsarbeit verordnet. Die Ereignisse am 24. April 1915 leiteten die zweite Phase ein, bei denen die geistige und politische Elite der Armenier verhaftet, ins Landesinnere deportiert und später zu Tode gefoltert oder außergerichtlich hingerichtet wurde, weil diese angeblich einen Umsturz planten. Die „tödlichen Deportationen“ der armenischen Restbevölkerung in die mesopotamische und syrische Wüste ab dem 27. Mai 1915 erfolgten in der dritten Phase.
In der offiziellen Darstellung der Türkei werden die Ereignisse von 1915/16 nicht völlig geleugnet. Vielmehr wird eine eigene, abweichende Interpretation geliefert. Die türkische Sichtweise vertritt den Standpunkt, dass es sich vielmehr um eine, im Kontext des Krieges, notwendige Umsiedlung der armenischen Bevölkerung gehandelt habe, da die Armenier sich mit dem Feind der Osmanen verbündet und ihrerseits Massaker an der muslimischen Bevölkerung begangen hätten, bei denen zahlreiche Menschen beispielsweise durch Überfälle, Seuchen und Hunger ums Leben gekommen seien. In ihrer Interpretation ist von einem systematisch geplanten Genozid nicht die Rede. Dagegen herrscht in der Genozidforschung, die in den 1970er Jahre entstanden ist und unter den meisten Historikern mittlerweile Einigkeit darüber, dass es im Kontext des Ersten Weltkriegs einen systematischen und geplanten Genozid an den Armeniern durch das Osmanische Reich gegeben habe. Die Quellen, auf die sich die Autoren, wie zum Beispiel der evangelische Theologe und Orientalist Johannes Lepsius (Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei, 1916) sowie der Journalist und Buchautor Wolfgang Gust (Der Völkermord an den Armeniern, 2005) stützen, befinden sich hauptsächlich in diversen diplomatischen Archiven. Sie stammen überwiegend von deutschen, österreichischen und US-amerikanischen Diplomaten und anderen zahlreichen Zeugenaussagen. Das deutsche Kaiserreich verfügte im Osmanischen Reich über ein enges Netz offizieller diplomatischer und militärischer Stellen, die in der Lage waren, über die Ereignisse aus erster Hand zu berichten. Die Dokumente waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Ihre Beobachtungen und Rechercheergebnisse übermittelten die offiziellen deutschen Vertreter vor Ort in einem geschlossenen Informationssystem nur für ihre Vorgesetzten, die mit „vertraulich“, „streng vertraulich“, „geheim“ oder „ganz geheim“ versehen waren. In ihren Berichten bezeichnen sie die Ereignisse als „Massenvernichtung”, „Vernichtung eines Volkes”, „systematische Verfolgung” und „Exterminierung der armenischen Rasse“. Der Bericht von Lepsius, der Augenzeuge der Geschehnisse war, beschreibt die Ereignisse als systematisch geplanten Völkermord an den Armeniern. Dabei stützt er sich besonders auf seine eigenen Beobachtungen und Erlebnisse, auf die oben genannten Dokumente der Zeitzeugen und auf die persönlichen Gespräche mit dem damaligen Kriegsminister Enver Pascha im Jahre 1915. Gust kommt in seinem veröffentlichten Werk aus dem Jahre 2005 „Der Völkermord an den Armeniern 1915/16“ zu dem gleichen Ergebnis wie Lepsius. Methodisch fasst Gust die Geschehnisse auf den ersten hundert Seiten zusammen und bezieht sich in seiner Argumentation auf den nächsten fünfhundert Seiten auf eine Auswahl diplomatischer Akten aus dem Auswärtigen Amt. Eine dieser Quellen ist beispielsweise ein Telegramm des Innenministers Talaat Pascha an die Präfektur von Aleppo, die folgenden Befehl beinhaltete: „Rotten Sie mit geheimen Mitteln jeden Armenier der östlichen Provinzen aus, den Sie in ihrem Gebiet finden.” Dass die Quellen, auf die sich Lepsius und Gust beziehen und stützen, eindeutig und unanfechtbar sind, zeigt sich dadurch, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren und nicht dem Zwecke dienten weitere Kreise durch Propaganda zu beeinflussen, weil das deutsche Kaiserreich seinem Bündnispartner, der Türkei bzw. dem Osmanischen Reich, nicht schaden wollte. Die Verlässlichkeit dieser Dokumente ist durch die Zeugen selbst gewährleistet.
Vieles bleibt aber nach wie vor ungeklärt und ist erst unzureichend erforscht. Wie zum Beispiel die Befehls- und Ereignisketten 1915 sowie die komplexen Entscheidungsfindungsprozesse der Jungtürken. Auch die Opferzahlen und die Beteiligung der muslimischen Bevölkerung, besonders die der Kurden, an den Massakern und Plünderungen, ist ebenfalls erst ansatzweise untersucht worden. Folglich wird sich die Forschung in Zukunft intensiv mit diesen Kontroversen auseinandersetzen müssen. Auch führt die fortlaufende Leugnungsstrategie der Türkei und die Duldung und partielle Unterstützung seitens der Vereinigten Staaten, Israels, Deutschlands und weiterer Länder als Bündnispartner der Türkei dazu, dass der Genozid an den Armeniern noch immer als Streitobjekt erscheint. Die Armenier werden hierdurch „in eine Kontroverse über die Wahrheit ihrer Erinnerung“ hineingezogen und die Historiker immer wieder zu einer Beweisführung gezwungen (Fritz Bauer: Völkermord und Kriegsverbrechen).
von Zeya Mirza (Linksjugend ['solid] und Die Linke.SDS Paderborn)
Literatur
- Akcam, Taner (2004): Armenien und der Völkermord – Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung.
- Asenbauer, Haig E. (1993): Zum Selbstbestimmungsrecht des armenischen Volkes von Berg-Karabach.
- Bauer, Fritz (2004): Völkermord und Kriegsverbrechen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
- Benz, Wolfgang (2006): Ausgrenzung, Vertreibung, Völkermord: Genozid im 20. Jahrhundert.
- Benz, Wolfgang (2010): Vorurteil und Genozid. Ideologische Prämissen des Völkermords.
- Feigl, Erich (1986): Ein Mythos des Terrors. Armenischer Terrorismus, seine Ursachen und Hintergründe.
- Förster, Stig und Hirschfeld, Gerhard (1999): Genozid in der modernen Geschichte.
- Gust, Wolfgang (2005): Der Völkermord an den Armeniern 1915/16 – Dokumente aus dem politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts.
- Halacoglu, Yusuf (2006): Die Armenierfrage.
- Kieser, Hans-Lukas und Schaller Dominik J. (2002): Der Völkermord an den Armeniern und die Shoah.
- Koutcharian, Gerayer (1989): Siedlungsraum der Armenier unter dem Einfluss der Historisch-politischen Ereignisse seit dem Berliner Kongress 1878.
- Lepsius, Johannes (1916): Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.
- Mann, Michael (2007): Die dunkle Seite der Demokratie. Eine Theorie der ethnischen Säuberung.
- Söylemezoglu, Sahin Ali (2005): Die andere Seite der Medaille.
- Thelen, Sibylee (2010): Die Armenierfrage in der Türkei.
Es ist soweit! Der neue Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist gewählt!
Mehr als ein halbes Jahr nach den Hochschulwahlen wurde am 14. Januar 2015 der neue AStA gewählt. Dem vorausgegangen waren unzählige Gespräche mit allerlei hochschulpolitischen Gruppierungen. Am Ende konnte sich nun eine Koalition aus den Listen Campusgrün, Partei mit Geheimnamen (PMG), Sozial-Aktiv-International (SAI), Juso Hochschulgruppe und Die Linke.SDS.
Aus unseren Reihen wurden Zeynel Sahin (Referat: Politische Aufklärung & Interkulturalität) und Robert Käuper (Referat: Hochschulpolitik Extern) gewählt. Sahin wurde mit 14 ja, 3 nein und einer Enthaltung gewählt. Robert Käuper erhielt 12 ja und 6 nein Stimmen. „Ich freue mich sehr darauf, mich erneut im AStA einbringen zu können. Meine bisherige Erfahrung möchte ich dem ganzen Team zur Verfügung stellen. Ich hoffe, dass ich mit meinem Referat die Studierenden wieder für Politik interessieren kann.“
Mit der Wahl Sahins und Käupers wird es auch eine Veränderung in der Linksfraktion des Studierendenparlamentes geben. Als neuer Parlamentarier rückt David Henrich nach. „Ich bin sehr auf die Arbeit im StuPa gespannt, da es für mich das erste Mal ich einem solchen Gremium ist.“
ACHTUNG Studierende!
Mit dem neuen Semester (WS 2014/2015) ist auch das neue Hochschulzukunftsgesetz (HZG) in Kraft getreten. Viele von euch werden jetzt denken "Ja, und?". Mit dem HZG wird es eine große Änderung geben, die euch alle betrifft!
Mit dem neuen HZG wurde nun endlich die längst überholte und altertümliche Anwesenheitspflicht abgeschafft!
Geregelt ist dies in § 64 II a HZG:
"Eine verpflichtende Teilnahme der Studierenden an Lehrveranstaltungen darf als Teilnahmevoraussetzung für Prüfungsleistungen nicht geregelt werden, es sei denn, bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine Exkursion, einen Sprachkurs, ein Praktikum, eine praktische Übung oder eine vergleichbare Lehrveranstaltung."
Solltet ihr dennoch DozentInnen haben, die nach wie vor Teilnahmelisten führen, dann weist diese auf das neue Gesetz hin. Ihr könnt euch aber auch bei eurer Studierendenvertretung (dem AStA), den Fachschaften oder den verschiedenen hochschulpolitischen Gruppierungen, wie bspw. Die Linke.SDS, wenden.
Weitere Informationen gibt es hier.
Das HZG gibt es wiederum hier.
Aktionswoche gegen den IS-Terror an der Universität Paderborn
Sympathisanten des sogenannten Islamischen Staates (IS früher ISIS) haben in der vergangenen Woche die Homepage der Hochschulgruppe „Kurdische Studierendenvereinigung in Paderborn“ (KurdS-PB) gehackt. Dabei haben sie die Flagge des IS sowie in türkischer Sprache den Text „Kafirlere de ki: Yenilecek ve cehenneme sürüleceksiniz': orası ne fena bir barınaktır“ (wörtliche Übersetzung: „Sprich zu den Ungläubigen: Ihr sollt besiegt und zur Hölle versammelt werden; dies ist eine schlimme Lagerstätte!“) auf die Startseite hochgeladen.
Es ist nicht das erste Mal, dass der kurdischen Hochschulgruppe KurdS-PB an der Universität mit Gewalt gedroht wird. In den letzten Jahren wurden die Studierenden des Öfteren von türkischen Nationalisten (Grauen Wölfe und/oder Kemalisten) bedroht, wenn sie politische Aufklärungsarbeit oder kulturelle Veranstaltungen organisiert haben. So haben zum Beispiel mehrere Sympathisanten der türkisch-nationalistischen Partei MHP (bekannt als Graue Wölfe) im Jahre 2011 der Hochschulgruppe gedroht, sollte ein von der kurdischen Hochschulgruppe organisiertes Theaterstück in der Studiobühne stattfinden, wären sie zu allem bereit, um diese Aufführung zu verhindern.
„Trotz der ganzen Repressalien und Schwierigkeiten werden wir uns in unserer Arbeit nie einschüchtern lassen und werden das auch in Zukunft nicht tun. Wir erhoffen uns in dieser Hinsicht sowohl Rückendeckung vom AStA, als auch vom Präsidium der Universität Paderborn“, so der Vorsitzende der kurdischen Hochschulgruppe.”
Vor diesem Hintergrund und der aktuellen Lage in der Krisenregion des Irak und Syriens hat sich die Hochschulgruppe „Kurdische Studierendenvereinigung in Paderborn“ (KurdS-PB) dazu entschlossen, Aufklärungsarbeit zu leisten. Daher wird zum einen ein Infostand im Bibliotheksfoyer der Universität Paderborn eingerichtet, der von Dienstag, den 28. Oktober bis Donnerstag, den 30. Oktober, von 11:00 bis 14:00 Uhr besetzt sein wird. Hier können sich Interessierte über die aktuelle Lage in Syrien und im Irak informieren. Zudem wird ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit geboten, für die unabhängige Organisation „Verband Kurdischer Ärzte“ zu spenden und somit ihren Teil für die Verbesserung der sozialen und medizinischen Situation der Menschen in diesem Krisengebiet beizutragen.
Darüber hinaus findet am Mittwoch, dem 29. Oktober, ein Vortrag von Zeya Mirza zum Thema „Der IS – Terror in Syrien und im Irak am Beispiel von Şingal und Kobanê“ um 19:00 Uhr im Raum C4. 208 der Universität Paderborn statt. Weitere Infos gibt es HIER.
Am 1. November, dem Feiertag „Allerheiligen“, findet zudem als Abschluss dieser Reihe eine Demonstration gegen den IS – Terror in Paderborn statt. An diesem Tag der Trauer werden wir nicht vergessen, aller Menschen zu gedenken, die dem IS zum Opfer gefallen sind. Treffpunkt der Demonstration ist der Paderborner Hauptbahnhof um 14:00 Uhr. Anschließend soll eine Mahnwache vor dem Paderborner Rathaus abgehalten werden.
Weitere Infos gibt es HIER.
Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen!
Stellungnahme zu den Ereignissen im Irak und in Syrien
Als Anfang August die islamistische Terrororganisation „Islamischer Staat – IS“, früher bekannt als „Islamischer Staat im Irak und in Syrien – ISIS“, den Norden des Iraks überfiel, war kaum jemandem klar, wie brutal, gewaltsam und kaltblütig diese Organisation überhaupt ist.
Jeder, der nicht in das Weltbild der IS passt oder sich weigert sich diesem zu unterwerfen wird auf brutalster Weise getötet. Dabei macht diese Terrororganisation keinen Unterschied zwischen Männern, Frauen und Kindern. Regelrecht in einer Art von Blutrausch werden hunderte Menschen auf bestialische Weise getötet.
Hunderttausende Menschen sind nun auf der Flucht vor dem IS und benötigen dringend humanitäre Hilfe! Nicht Waffen, sondern Unterkünfte, Medizin, Wasser und Nahrungsmittel sind von höchster Priorität! Was passiert, wenn der Westen bzw. Länder wie Saudi-Arabien, Katar oder die Türkei Waffen liefern, sieht man jetzt in Syrien und im Irak. Wurden zunächst „gemäßigte Rebellen“ im Kampf gegen die Assad-Regierung durch besagte Staaten unterstützt, spaltete sich die sog. Opposition schnell und Terrororganisationen wie Al-Qaida, Al-Nusra und letztendlich der „Islamische Staat“ erlangten die Oberhand im syrischen Bürgerkrieg. Die Folgen für die Menschen sind bekannt. Daher fordern wir einen Stopp aller Waffenlieferungen in Krisengebiete, aber auch in Ländern, die den „Islamischen Staat“ unterstützen! Auch eine Waffenhilfe an die kurdische Autonomieregion im Nordirak lehnen wir ab, da diese unter dem Präsidenten Masud Barzani eigene, persönliche Machtinteressen vertritt. So beteiligt sich Barzani an dem türkischen Embargo gegen Rojava, die kurdische Region im Norden Syriens.
Des Weiteren ist es für uns unverständlich, dass der „Islamische Staat“ noch immer legalen Status in Deutschland, aber auch anderen europäischen Staaten, hat. Während die PKK (Türkei) und Einheiten der YPG (Syrien) gemeinsam einen Fluchtkorridor für die Menschen in Shingal garantiert, werden diese Organisationen politisch bekämpft, ignoriert und als Terroristen auf Listen geführt werden. Dabei sind es diese Gruppen, die tausenden Menschen helfen und vor dem IS-Terror schützen. Gerade die YPG konnte sich und andere Menschen in der Vergangenheit erfolgreich gegen Einheiten des IS und Al-Nusra schützen.
Sicherheit für die Menschen in den kurdischen Siedlungsgebieten von Syrien, Irak und Türkei kann langfristig nur durch einen eigenen kurdischen Staat garantiert werden. Dies setzt aber auch eine kurdische Einheit voraus. Diese ist mit Menschen wie Masud Barzani nicht möglich!
Als Linksjugend [’solid] Paderborn und Die Linke.SDS Paderborn fordern wir:
- Sofortige humanitäre Hilfe im großen Stil für die Menschen in den betroffenen Gebieten in Syrien und im Irak
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Beendigung der Blockade Rojavas/Syrien durch die Türkei und der Autonomen Region Kurdistans (Irak)
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Unbürokratische Aufnahme von Menschen aus der betroffenen Regionen (Unterstützung der hier lebenden Eziden, Suryoye, Aleviten usw.)
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Stopp aller Waffenlieferungen weltweit, insbesondere an Ländern, die den „Islamischen Staat“ unterstützen
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Verbot und strafrechtliche Verfolgung des IS in Deutschland und weltweit